In der Berichterstattung über die Hintergrün­de rechten Terrors werden meist monokausa­le Erklärungen gesucht. Die Ideologie rechter Gewalttäter auf einen einzelnen Aspekt wie antimuslimischen Rassismus oder Antisemi­tismus zu redu­zieren, wird dem Phänomen in seiner Komplexität jedoch nicht gerecht. Zugleich spielt eine solch verengte Perspek­tive dem Ziel der rechten Terroristen in die Hände: einer Spaltung und Entsolidarisierung der Gesellschaft. Ein entscheidendes Motiv, das spätestens seit dem sogenannten Mont­real-Massaker von 1989 expliziter Aufmerk­samkeit bedarf, ist der Antifeminismus. Die »Manifeste« von rechtsextremen Attentätern jüngeren Datums, wie etwa in Christchurch oder auch in Halle, zeigen deutlich, dass ex­pliziter Antifeminismus neben Frauen*hass und Homo- und Trans*feindlichkeit als Motiva­tion immer stärker zum Tragen kommt.

Antifeminismus als Leitmotiv

Ideologischer und realpolitischer Kern des Antifeminismus ist das binäre Geschlechtersys­tem und das Vorhaben, die patriarchale Gesell­schaftsordnung zu verteidigen. Dazu gehört die Abwehr aller Errungenschaften und Verhältnis­se, die diese Ordnung durcheinanderbringen, ebenso wie das aktive Einfordern von Maßnah­men zu ihrer Wiederherstellung, Stabilisierung bzw. Verschärfung. Antifeminismus ist vor allem gegen sehr vieles, aber eben auch für eine zentrale Sache: für die Aufrechterhaltung einer Gesellschaftsordnung, die auf Privilegien von Weißen und insbesondere auf Privilegien von weißen Männern zulasten anderer beruht, um den Preis der Befreiung vieler.

Die binäre Geschlechterordnung ver­spricht Cis-Männern1 immense Bedeutsamkeit. Sie erklärt sie zu Ernährern und Beschützern von Frauen*, als zuständig für die Politik und von Natur aus als stärker, klüger, rationaler und insgesamt besser für die Welt gerüstet als Frau­en*. Insofern ist klar, was viele Cis-Männer mit einem Wandel der binären Geschlechterord­nung zu verlieren hätten: einen »naturgegebe­nen« Status, der selbst bei Versagen im einen oder anderen Bereich weiterbesteht, da er nicht so sehr auf tatsächlichen Leistungen, sondern auf der Geschlechtszugehörigkeit basiert.

Feministische Bewegungen stellen dieses Weltbild infrage. Damit zerstören sie aus Sicht der antifeministischen Ideologen die natürliche Ordnung der Dinge und werden zum zentralen, zum Teil als übermächtig imaginierten Feind. Bei manchen stehen eher Untergangsfantasien im Vordergrund, andere beziehen sich stärker auf Narrative aus dem Umfeld der sogenannten Incels,2 denen zufolge Männer das Recht auf einen unbegrenzten Zugriff auf Frauenkörper haben. In der Verschwörungsthese vom »Großen Austausch«, die von einem geheimen Plan ausgeht, der darauf abziele, »im Westen« die weiße Bevölkerung gegen muslimische oder nicht-weiße Einwander*innen auszutauschen, wird Feminist*innen die Rolle der »Türöff­nerinnen« zugeschrieben. Das heißt, ihnen wird vorgeworfen, für die »Unterwanderung« durch als (kultur-)fremd wahrgenommene Menschen verantwortlich zu sein. Die an­geblich überproportional hohe Kinderzahl in nicht-weißen Familien wird als bedrohlich für den Erhalt des eigenen »Volkes« betrachtet. Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus und toxische Männlichkeit werden zu einer tödlichen Mischung. Zentral ist für die Täter schließlich auch die eigene Selbstüberhöhung, die Überzeugung, als Verteidiger der Männ­lichkeit und des »Volkes« dazu auserkoren zu sein, dem Einfluss der Feminist*innen auf den Weltenlauf gewalttätig ein Ende zu setzen.

INCELS und antifeministischer Terrorismus

Diese Haltungen und die daraus resultierende Gewalt sind keineswegs neu, aber ihre Kontinu­itäten wurden lange wenig beachtet. Die erste nicht nur frauen*feindliche, sondern explizit antifeministische Gewalttat in »westlichen« Gesellschaften, die uns bekannt ist, ereignete sich im Dezember 1989 in Montreal (Kanada). Der 25-jährige Täter betrat einen Seminarraum an der Polytechnischen Hochschule, schickte die rund 15 männlichen* Studenten hinaus und erklärte den verbliebenen neun Frauen*, bevor er auf sie schoss, dass er gegen den Feminismus kämpfe: »Ihr seid alle ein Haufen von Feministinnen. Ich hasse Feministinnen.« Er verletzte sechs von ihnen tödlich und setzte sein Massaker im Gebäude fort. Danach erschoss er sich selbst. Insgesamt tötete er 14 Frauen*, weitere zehn Frauen* und vier Männer* wurden verletzt.

Im Mai 2014 setzte ein 22-jähriger Mann namens Elliot Rodger in Isla Vista bei Santa Barbara, Kalifornien, seinen Plan um, sich mit Gewalt an Frauen* zu rächen. Bei seinem mehrstündigen Amoklauf ermordete er unter anderem mehrere Angehörige einer Studentin­nenverbindung an der University of California. Rodger gilt als der erste Mörder aus dem Umfeld der Incels, also Männern, die ihr ange­nommenes naturgegebenes Recht auf Sex mit Frauen nicht geltend machen können. Dafür ge­ben sie allerdings nicht sich und ihrer wie auch immer gearteten »Unfähigkeit« die Schuld, sondern zuerst den unwilligen Frauen, dann dem Feminismus und danach der gesamten Gesellschaft. Sie haben den Kampf um »Selbst­optimierung« folglich bereits aufgegeben und verstehen sich nun als zu Unrecht gescheiterte Männer. Rodger hatte sich ausgiebig auf den Terrorakt vorbereitet und im Vorfeld ein von ex­tremen Gewaltfantasien durchzogenes Manifest mit dem Titel »My Twisted World: The Story of Elliot Rodger« verbreitet, das sein Motiv des Frauen*hasses und Antifeminismus erläuterte:

»Ich werde alle Frauen dafür bestrafen, dass sie mir Sex entzogen haben […] Ich kann nicht jede einzelne Frau auf der Welt töten, aber […] ich werde die Mädchen angreifen, die all das repräsentieren, was ich am weiblichen Geschlecht hasse: die heißeste Schwestern­schaft [Studentinnenverbindung] der UCSB [University of California, Santa Barbara].«3


Er wisse nicht, warum sich die »girls« nicht zu ihm hingezogen fühlten, doch er werde sie dafür bestrafen. Man solle sehen, dass in Wirklichkeit er der Überlegene sei, ein wahrer Alpha-Mann. Rodger, der seit seiner Kindheit in psychiatrischer Behandlung gewesen war und sie im Alter von 18 abgebrochen hatte, konsu­mierte in den Jahren vor dem Massaker exzessiv antifeministische Propaganda, durch die er sich vom »zurückgewiesenen Jungen« zu einem Vertreter einer Male-Supremacy-Ideologie und schließlich zum Terroristen wandelte. Sein Hass kostete sechs Menschen das Leben und hinterließ 13 verletzt. Er brachte sich unmittel­bar nach seiner Tat durch einen Kopfschuss um.

Diese Art von Gewalt, die sich gegen Frauen* als Repräsentant*innen einer bestimmten Gruppe richtet (oder gegen Ho­mosexuelle und Trans*- oder Inter*personen oder Männer, die man der »Kollaboration« mit feministischen Bewegungen beschuldigt), erfüllt die Merkmale des Terrorismus: Ihr Einsatz erfolgt willkürlich und soll damit Angst und Schrecken in der Feindbildgruppe verbreiten, sie verschärft bestehende Span­nungen zwischen unterschiedlichen Bevölke­rungsgruppen und mit ihr sollen die eigenen ideologischen Inhalte transportiert werden.

Die Tatsache, dass fanatischer Antifeminis­mus und ebenso der Frauen*hass von Incels in tödlichem Terrorismus enden können, erreichte das öffentliche Bewusstsein spätestens im April 2018, als ein 25-jähriger Mann in Toronto bei einer Amokfahrt zehn Menschen tötete und 14 zum Teil schwer verletzte. Sein letzter Post im Internet lautete: »Die Incel-Rebellion hat bereits begonnen! Wir werden alle Chads und Stacys besiegen! Heil dem obersten Gentleman Elliot Rodger!«4 Chads und Stacys stehen für alle ver­hassten Menschen: Stacys ist die Bezeichnung für unerreichbare hyperfeminine und attraktive Frauen (Typ Cheerleader), die nur Chads »ha­ben« können. Chads sind attraktive und allseits beliebte Männer (Typ Footballspieler). Daneben gibt es Beckys, die »gewöhnlichen« oder gar feministischen Frauen, die in den Incel-Communitys herabgewürdigt werden. Der dort geläufige Terminus FHO oder Femoid (Female Humanoid Organism; weibliche Humanoide) steht für die völlige Entmenschlichung von Frauen, die wiederum die Grundlage für die extremen Gewaltfantasien und in manchen Fällen eben das Ausleben dieser Fantasien ist.

Der Antifeminismus Breivics

Bei Gewaltdelikten müssen sowohl die politische Motivation als auch die Gender-Komponente – also das Spezifikum misogyner und/oder homo-, trans*- und inter*feindlicher Gewalt in der politi­schen Tat – betrachtet werden. Eines der schlimmsten rechtsextremen Massaker in der europäischen Geschichte nach 1945, die Bombenattentate und Morde des Norwegers Anders Behring Breivik im Jahr 2011, wird all­gemein als »islamfeindlich« eingestuft oder unter Umständen noch als eine »gegen den Kulturmarxismus« gerichtete Tat gewertet. Diese extrem rechten Ideologieelemente, die in erstaunlicher Kongruenz alle auch heute im (extrem) rechten Diskurs von PEGIDA, AfD und Co. perpetuierten Inhalte vereinigen, sind in einem 1 500-seitigen Pamphlet Brei­viks mit dem Titel »2083. Eine europäische Unabhängigkeitserklärung« durchdekliniert. Den Text, den Breivik vor der Tat verfasste, durchziehen die Motive des Antifeminismus: Rund 100 Seiten sind explizit der »Gefahr des Feminismus« und dem Wunsch nach der »Wiedereinsetzung des Patriarchats« gewidmet. Schon in der Einleitung definiert Breivik den Feind: »Political Correctness« – dafür stehen die Begriffe Kulturmarxismus und Feminismus. »Vielleicht ist kein Aspekt der politischen Korrektheit im heutigen westeuropäischen Leben wichtiger als die feministische Ideologie.« Breivik wähnt deren schädlichen Einfluss überall: in der Alltagskultur, im Fernsehen mit den weibli­chen power figures, bei den Frauen* im Militär, der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, dem Sensitivity-Training und den Gender Studies. Für ihn zeigt sich dieser Einfluss im Postmodernismus, in der Schwächung von bestimmten Männlichkeitsidealen, im Zerfall der klassischen Kleinfamilie und in der Auflösung von traditionellen Geschlechterrol­len. Am Ende seines »Manifests« beschreibt er, wie seine »Gesellschaftsutopie« aussieht und wie sie erreicht werden kann: Die »Feminisierung der europäischen Kultur« durch den radikalen Feminismus, der die Immigration von Muslim*innen befördere, mache die gezielte Ermordung von Frauen* als Repräsentant*innen dieser feministischen Bewegung notwendig. Was die wenigsten wissen: Breivik plante, sein Massaker auf Utøya mit der Enthauptung der norwe­gischen Premierministerin Gro Harlem Brundtland zu beginnen. Sie, die in einer Person so viele von extrem rechten Männern verhassten Eigenschaften vereint – Sozialde­mokratin, promovierte Ärztin, langjährige Ministerpräsidentin, die ab 1981 viele Frauen* in ihr Kabinett holte und sich innerhalb ihres Landes und auf internationaler Ebene für Frauen*rechte, Umweltschutz, Gesundheit und gegen Armut engagiert und gleichzeitig Mutter von vier Kindern ist –, besuchte dort die Mitglieder der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, von denen 77 sterben mussten. Die dem Massaker auf der Insel vorausgegangenen Bombenattentate in Oslo dauerten jedoch länger als geplant, sodass Breivik Utøya erst erreichte, als Harlem Brundtland schon abgereist war. Der Antifeminismus, wie ihn Breivik und der Blogger Fjordman, von dem er Textteile in sein Manifest kopierte, vertre­ten, beinhaltet nicht nur Misogynie, sondern auch Anti-Gender-Positionen, die sich genau gegen die Dekonstruktion und Auflösung von klaren Grenzen zwischen den Geschlechtern richten: Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans­sexuelle, Intersexuelle und alle Queers sowie ihre politischen Fürsprecher*innen sind demnach Repräsentant*innen des von ihnen so verhassten Feminismus. Breivik offenbart damit eine fundamentale Angst vor der Bedrohung seiner Gender-Identität, und der Hass, den diese Angst auslöst, findet direkten Ausdruck in seinem Manifest und den damit verbundenen terroristischen Taten.

Der Terroranschlag von Christchurch

Das wesentlich kürzere Manifest des rassis­tischen Attentäters von Christchurch, einem 29-jährigen weißen Australier, der am 15. März 2019 über 50 Besucher*innen zweier Mosche­en in Neuseeland erschoss und mindestens ebenso viele verletzte und traumatisierte, beginnt mit der dreimaligen Wiederholung des Satzes »It’s the birthrates.« Es seien die hohen Geburtenraten der »Invaders« und die niedrigen Geburtenraten der »Europeans«, die zum »Great Replacement«, also dem »Großen Austausch« und damit dem »Genozid« an der »weißen Rasse« führen würden. Während im Manifest die Geschlechterrollenforderung für Frauen diffus bleibt und der Autor scheinbar willkürlich in Bezug auf Kämpfende mal von »unseren Männern und Frauen«, mal nur von »Männern« schreibt, so offenbart ein zweiter Blick durchaus einen impliziten und manch­mal expliziten Appell an eine wehrhafte, sich radikalisierende Männlichkeit im imaginierten »Rassekrieg«, die in Sätzen wie »Men of the West must be men once more« sichtbar wird.

Schlagwortartig werden hier hohe Schei­dungsraten, Kinderlosigkeit, sich ändernde Gender-Normen, der Bedeutungsverlust von Familienwerten und die »Schwäche euro­päischer Männer« für den als unerträglich wahrgenommenen Zustand der Gesellschaft verantwortlich gemacht. An weiße Männer ergeht der Appell, sich als Krieger zu verstehen und entsprechend zu verhalten, weiße Frauen werden dazu aufgerufen, mehr Kinder für den Erhalt der »eigenen Rasse« zu produzieren. In einem mit »The Rape of European Women Invaders« überschriebenen Kapitel finden sich zahlreiche Internetlinks, die meist auf organi­sierten sexuellen Missbrauch insbesondere an Kindern verweisen, kommentiert in einer eher vulgären Sprache. Hier werden auch die sexu­ellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015 in Deutschland erwähnt und wird den Tätern und ihren Familien mit dem Tode gedroht. Neben den »Invaders« und ihren Kindern, allen voran Migrant*innen aus muslimisch geprägten Regionen, stehen auch blood traitors und ihre Helfershelfer*innen auf der »Abschussliste« des Attentäters von Christchurch, darunter bei­spielsweise NGOs, die Seenotrettung betreiben und damit seiner Ansicht nach Einwanderung und einen »Melting Pot« beförderten. In dem wahnhaften essenzialistisch-biologistischen »Menschenbild« des Täters ist die Auflösung von Grenzen zwischen den »Rassen« gleichbe­deutend mit dem Tod. Sein Ziel formuliert er in den legendären »14 words«, dem Glaubens­satz vieler weißer Neonazis und Rassist*innen: »We must secure the existence of our people and a future for White children« (»Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für weiße Kinder sichern«).5 Auf den 74 Seiten des Manifests wird ganze 43 Mal »pro-natalis­tisch« auf Geburtenraten Bezug genommen.

Antifeminismus hat tödliche Konsequenzen

Angefangen von Männerseminaren zur Selbst­optimierung und der alltäglichen Gewalt im familiären Umfeld über den sexuell frustrierten Incel bis hin zu Anders Behring Breivik, zu Femiziden und misogynen Neonazis – die hier aufgeführten Beispiele haben einen gemeinsamen ideologischen Kern: Antifeminismus. Dieser wird viel zu selten mit all seinen tödlichen Konsequenzen benannt. Es scheint der Linken leichter zu fallen, Rassismus und Antisemitismus als potenziell tödlich zu erkennen. Ähnlich verhält es sich mit bestimmten ideologischen Bestand­teilen des Rechtsextremismus. Aber viel zu selten werden die Zusammenhänge zwischen antifeministischen, misogynen, rassistischen und anderen menschenverachtenden Ideologe­men in den Blick genommen, die sich häufig gegenseitig verstärken, weil sie Bestandteile derselben Ideologie sind. Das liegt einerseits daran, dass wir Antifeminismus zu wenig als ein politisches Phänomen begreifen. Ein anderer Grund ist, dass staatliche Instituti­onen ebenso wie antifaschistische Analysen nicht ausreichend thematisieren, dass und unter welchen Umständen Antifeminismus tödlich wird. Nur wenn wir die verschiedenen Motivationen und Facetten dieser rechten Gewalt als unterschiedlich, aber als untrennbar miteinander verwoben beleuchten und besser verstehen, können wir einen antifaschistischen und feministischen Konsens formulieren, der tatsächlich gegenhalten kann.

(1) Cis bedeutet, dass die Geschlechtsidentität einer Person mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihr bei der Geburt zugewiesen wurde.

(2) Incels steht für involuntary celibates (unfreiwillig zöliba­tär Lebende).

(3) Zit. nach News Corp Australia vom 26.5.2014. Übersetzt von Autor*in.

(4) Zit. nach BBC News vom 26.4.2018. Übersetzt von Autor*in.

(5) Als Erfinder der »14 words« gilt der US-amerikanische Rechtsextremist David Eden Lane. Hierauf bezieht sich auch der Zahlencode 14, der gern in der visuellen Kultur der extremen Rechten genutzt wird.

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